Fischereigesetze Schleswig-Holstein

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Die Fischereigesetze Schleswig-Holstein bieten den Grundstein und zugleich ein umfangreiches Regelwerk für alle Angler. Neben den eigentlichen Zugangsvoraussetzungen sind dort auch der Gewässerschutz und die Schonzeiten geregelt. In den letzten Jahren kam es zu zahlreichen Überarbeitungen. Aus diesem Grunde sollte immer wieder ein Blick in die Fischereigesetze Schleswig-Holstein geworfen werden.

Bitte beachten Sie auch, dass die Gesetze von Bundesland zu Bundesland recht unterschiedlich ausfallen können. Einige der wichtigsten Punkte möchten wir nachfolgend kurz einmal näher erläutern.

Fischereigesetze Schleswig-Holstein – Kleiner Auszug

Grundsätzlich besteht im ganzen Bundesland eine Fischereischeinpflicht. Auch für private Gewässer. Den Angelschein (umgangssprachlich) können Sie direkt bei den unteren Fischereibehörden beantragen. Gegen eine einmalige Gebühr und einen Sachkundeausweis wird dieser binnen weniger Tage ausgestellt.

Der Sachkundenachweis ist in zwei Abschnitten zu erlangen. Gemäß Fischereigesetze Schleswig-Holstein ist ein intensiver Vorbereitungskurs von 30 – 40 Stunden zu absolvieren. Hierbei besteht Anwesenheitspflicht. In mehreren Unterrichtseinheiten wird dabei vor allem auf die Themenschwerpunkte (Fisch-, Gewässer- und zum Beispiel Gesetzeskunde) eingegangen.





Erst nach dem Kurs können Sie sich für die Prüfung anmelden. Die Fischereigesetze Schleswig-Holstein regeln dabei im Einzelnen den Ablauf. Von 60 Fragen müssen dementsprechend mindestens 45 in 90 Minuten richtig beantwortet werden. Erst dann kann der staatliche Angelschein ausgestellt werden. Wer den Test nicht besteht, kann zu einem späteren Zeitpunkt sein Glück erneut versuchen.

Nur für Kinder, mit einem Alter unter 12 Jahren besteht keine Angelschein-Pflicht. Allerdings dürfen diese nur in Anwesenheit einer erwachsenen Person (die über einen gültigen Schein verfügt) dabei sein.

Urlauber aus anderen Bundesländern
Die Fischereigesetze Schleswig-Holstein sagen mittlerweile ebenfalls aus, das auch Angelscheine aus anderen Bundesländern (z.B. bei Urlauber) in vollem Umfang anerkannt werden. Wer als Urlauber jedoch über keinen Angelschein bisher verfügt, kann einen Urlauberangelschein einmalig für 28 Tage beantragen. Zusätzlich fallen 10 Euro für die Fischereiabgabe an. Zuständig sind auch hierbei die Fischereibehörden am Wohnungsort.

Ausnahmen beim Angelschein
Wer an gewerblichen Angelteichen oder auf einem kommerziellen Kutter fischen möchte, benötigt dafür keinen Fischereischein (siehe Fischereigesetze Schleswig-Holstein. Vorsicht! Nicht in jedem Bundesland ist das so). Allerdings ist die Fischereiabgabe grundsätzlich auch dann zu bezahlen.

Wo muss ich die Fischereiabgabe bezahlen

Laut Fischereigesetze Schleswig-Holstein können Sie dafür direkte Marken erwerben. Entweder direkt bei den Fischereibehörden (meist bei den Ordnungs- und Bürgerämtern angesiedelt) oder Sie können diese Karten dort auch direkt per Versand bestellen. Doch auch Angelgeschäfte, Hotels und auf den Angelkuttern erhalten Sie diese direkt gegen Bezahlung.

Zusätzlich kann unter Umständen eine weitere Erlaubniskarte erforderlich sein, die Sie zum zeitlich befristeten Angeln an einem bestimmten Gewässer berechtigt.

Wer weitere Fragen für die Fischereigesetze Schleswig-Holstein und einzelne Bedingungen hat, kann sich dafür auch direkt an die oberste Fischereibehörde des Bundeslandes wenden:

Oberste Fischereibehörde des Landes Schleswig-Holstein
Herr Dr. Roland Lemcke
Tel. 0431 / 988 4973
roland.lemcke@melur.landsh.de

Kleine Tipps für tolle Angelorte am Rande

Wenn Sie Fischereigesetze Schleswig-Holstein beachten, dürfen Sie praktisch überall angeln. Ein kurzer Blick auf die schönsten Gebiete/Plätze.-

Am Strand von Schönhagen finden Sie ein kleines Paradies. Dorsche und Meerforellen gibt es hier in Hülle und Fülle. Bereits ab Mitte Mai sind dort die ersten Hornhechtschwärme unterwegs. Aber auch Aale, Schollen und Klieschen gelangen leicht an den Haken. Meeresforellen finden Sie ebenfalls bevorzugt an der Landspitze der Habernis (nordwestliches Ende der Geltinger Bucht).

Oder Sie machen einen Abstecher an die Aschau. Vom südlichen Ende der Eckernförderbucht bis hoch hinaus zu der Robinsons Hütte lassen sich fischreiche Stellen finden.


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