Fischereigesetze Sachsen

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Die Fischereigesetze Sachsen stellen die rechtliche Grundlage für alle Angler dar. Vor dem Fischen sollten diese sowohl bekannt sein als auch die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden. So regeln die Fischereigesetze Sachsen ebenfalls, das nur derjenige Angeln darf, der auch über eine staatliche Erlaubnis dafür verfügt. Zugleich muss ein Erlaubnisschein vorliegen.

Fehlt eines dieser Dokumente, kann gemäß Fischereigesetze Sachsen von einer versuchten Fischwilderei ausgegangen werden, die auch strafrechtlich verfolgt werden kann. Dabei ist alleine schon der Versuch (also ohne das auch ein Fisch geangelt wurde) aus strafrechtlicher Sicht eine vollendete Tat.

Die staatliche Erlaubnis erhalten Sie direkt durch den Angelschein. Zuständig für Antrag und Ausstellung sind dabei stets die unteren Fischereibehörden. Geregelt ist der Ablauf durch die Fischereigesetze Sachsen.

Ablauf Angelschein Sachsen
1. Vorbereitungskurs (umgangssprachlich als Angelkurs bekannt)
2. Fischereiprüfung
3. Antrag auf Angelschein




Der genaue Ablauf ist durch die Fischereigesetze Sachsen streng geregelt. Ein Vorbereitungskurs, der sich über 30 Stunden zieht, gilt als Pflichttermin, bei dem Anwesenheitspflicht herrscht. Teilnehmen kann daran jeder, der bereits 16 Jahre alt ist. Der Angelkurs dient vor allem dazu, die nötige Fachkunde (siehe Fischereigesetze Sachsen) aufzubauen. Hierzu gehören folgenden Themenschwerpunkte:

– Allgemeine Fischkunde
– Spezielle Fischkunde
– Gewässerkunde
– Gerätekunde
– Gesetzeskunde

Eine genaue Staffelung des Rahmenlehrplans ist online einsehbar. Wer für Sie als Lehrgangsleiter dabei zuständig ist, können Sie direkt hier einsehen.

Nach dem Vorbereitungskurs

Wenn Sie den Vorbereitungskurs gemäß Auflistung im Bereich der Fischereigesetze Sachsen absolviert haben, können Sie sich schlussendlich für die Fischereiprüfung anmelden. Der Ablauf ist relativ schnell erklärt.

– 90 Minuten Zeit
– 60 Fragen aus 5 Themengebieten
– 3 mögliche Antworten stehen zur Wahl
– 45 Fragen müssen richtig beantwortet werden, um den Test bestehen zu können.

Jugendliche unter 16 Jahren können den Jugendschein erhalten. Die Fischereigesetze Sachsen schreiben dafür keine gesonderte Prüfung vor. Im Gegenzug darf aber nur im Beisein einer volljährigen Person geangelt werden, die über einen gültigen Angelausweis verfügt.

Wer die obige Fischereiprüfung bestanden hat, kann nun direkt bei den Fischereibehörden den Antrag auf Ersterwerb stellen. Der Antrag ist online als PDF hier herunterzuladen.

Nach dem Angelschein

… ist vor dem Vergnügen. Neben dem staatlichen Dokument ist fast immer eine Erlaubniskarte für das jeweilige Gewässer zu erwerben. Die Fischereigesetze Sachsen regeln das klar, Kontrollen finden häufig statt. Wer ohne diese Karte erwischt wird, kann strafrechtlich wegen Fischwilderei verfolgt werden. Bei privaten Gewässern handelt es sich um Diebstahl. Die Strafen reichen dabei sowohl von Geld- bis zu Freiheitsstrafen.

Sofern Sie nun alle Dokumente haben, steht dem Angeln nichts mehr im Wege. Allerdings besagen die Fischereigesetze Sachsen auch, das alle Dokumente stets dabei zu tragen sind, andernfalls liegt auch hier ein Verstoß vor.

Übrigens bietet sich die sächsische Elbe bevorzugt zum Angeln an. Kurz gesagt: Sie ist voll mit Fisch. Besonders beliebt gelten die Regionen zwischen Bad Schandau und Riesa. Zander gibt es an diesen Ecken in großen Stückzahlen. In dieser Ecke fließt die Elbe recht langsam und bietet dadurch das ideale Angelgebiet für den Fang mit Stippen oder der Federrute.

Auch Nachtangeln (siehe Fischereigesetze Sachsen) ist erlaubt. Unter Umständen muss dafür aber eine gesonderte Genehmigung vorliegen.


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