Fischereigesetze Sachsen-Anhalt

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Seit dem die jeweiligen Gesetze vielfach zur Ländersache wurden, herrscht für viele Bürger häufig ein Chaos. Das gilt auch für die Fischereigesetze Sachsen-Anhalt. Zwar gibt es in jedem Bundesland identische Verordnungen. In einigen Punkten können diese aber enorm abweichen. Angler sind daher gut beraten einen Blick auf die Fischereigesetze Sachsen-Anhalt zu werfen.

Besonders beim Fischen gibt es deutliche Unterschiede zu dem, was erlaubt ist und was unbedingt beachtet werden sollte. Wer das auf die leichte Schulter nimmt, riskiert schnell hohe Strafen. Zudem können die Fischereigesetze Sachsen-Anhalt auch Bezug auf das Strafrecht nehmen.

Wenn zum Beispiel weder ein gültiger Angelschein noch eine Erlaubniskarte vorliegt, ist das Fischwilderei, beziehungsweise Diebstahl (private Gewässer). Die wichtigsten Regel können Sie im folgenden Absatz entnehmen.



Fischereigesetze Sachsen-Anhalt – Das ist wichtig

Angeln darf nur derjenige, der über einen gültigen Fischereischein (umgangssprachlich: Angelschein) verfügt. Gefischt werden darf mit 2 Ruten (Ringe sowie Rolle). Aber auch mit einer Kopf Rute (ohne Rolle) kann gleichzeitig gefischt werden.

Ausnahmen bestehen aber im Bereich der Fischereigesetze Sachsen-Anhalt, wenn aktive Spinn- und Flugangeln genutzt werden. In diesem Fall darf jeweils nur eine Rute verwendet werden. Die Fischereigesetze Sachsen-Anhalt besagen auch, das pro Angel maximal drei (ein- bis dreischenkel) Haken verwendet werden dürfen.

Ist das Gewässer größer als 30 ha, darf auch eine Schleppangel verwendet werden. Allerdings muss der Grundstückspächter der Verwendung grundsätzlich zustimmen. Die Fischereigesetze Sachsen-Anhalt beziehen sich aber nicht nur auf die öffentlichen, sondern auch auf die privaten sowie gewerblichen Gewässer.

Der Angelschein

Die Fischereigesetze Sachsen-Anhalt schreiben einen staatlichen Angelschein vor. Zuständig dafür sind die unteren Fischereibehörden. Um den Angelschein erhalten zu können, ist eine Prüfung abzulegen. Der genaue Ablauf ist im Bereich der Fischereigesetze Sachsen-Anhalt benannt. Die aktuelle Änderungsfassung für die Prüfung können Sie direkt hier einsehen.

Doch vor dem Test ist zunächst ein Lehr Kurs zu absolvieren. Laut Fischereigesetze Sachsen-Anhalt beträgt dieser 30 Stunden und führt in die wichtigsten Themen (Fisch-, Geräte-, Rechts-, Gewässerkunde) ein. Die Teilnahme ist Pflicht. Zuständig dafür sind die Angelvereine. Eine Übersicht der für Sie zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.

Erst danach können Sie sich für die Prüfung anmelden. Der Test selbst besteht aus 60 Fragen, wovon 45 richtig beantwortet werden müssen, um zu bestehen. Sie haben dafür insgesamt 90 Minuten Zeit. Zusätzliche Bedingungen und Auflagen lassen sich über die Fischereigesetze Sachsen-Anhalt einsehen.

Die Prüfungsgebühren liegen für Erwachsene bei 56 Euro und bei Jugendlichen bei 28 Euro. Anmeldungen müssen bis spätestens 4 Wochen vor dem festgesetzten Termin erfolgen.

Endlich kann es losgehen

Wenn Sie gemäß Fischereigesetze Sachsen-Anhalt nun endlich den staatlichen Angelschein in der Hand haben, kann es schon losgehen. Besonders beliebt zum Fischen ist der Große Goitzschesee, der als eine Perle für Raubfischangler gilt.

Auf einer Wasserfläche von über 1.332 ha glänzt darunter ein wahres Fischparadies. So halfen vor allem die letzten Hochwasser dabei, den See mit unzähligen Fischen zu füllen. Der größte dort gefangene Hecht hatte eine Länge von über 98 Zentimetern. Aber auch stattliche Barsche und Zander sind in Massen vorhanden.


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