Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen

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Vor dem Angeln sollte immer ein Blick in die Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen erfolgen. Das Bundesland hat auf seinen eigenen Seiten die geltenden Gesetze online gestellt. Die Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen werden in der Regel alle paar Jahre angepasst. 60 Paragraphen geben Aufschluss darüber, was beim Angeln alles beachtet werden sollte. Und auch darüber, wer überhaupt fischen darf. Denn in diesem Punkt liegt häufig ein Irrglaube vor. Eine Angelroute und ein Köder alleine reichen keinesfalls aus.

Wer sich nicht mit einem staatlichen Angelschein und einer Erlaubniskarte ausweisen kann, wird schnell wegen Fischwilderei (private Grundstücke: Diebstahl) angeklagt. Dann nämlich nehmen die Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen auch Bezug zu den Strafgesetzen, in dem die Fischwilderei, das sogenannte Schwarzfischen eindeutig geregelt ist. Die Strafen reichen von Geldbußen bis hin zu Freiheitsstrafen.

Wer noch keinen Angelschein besitzt, muss zunächst folgende Punkte durchlaufen.

1. Vorbereitungskurs (ca. 35 Stunden)
2. Fischereiprüfung (ca. 90 Minuten)
3. Antrag auf Angelschein
4. Erlaubniskarte kaufen



So geht es ganz legal

Um nicht gegen die Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen zu verstoßen, sollten Sie die obigen Punkte (1-4) unbedingt einhalten. Der Vorbereitungskurs (zuständig: Angelverein) ist verpflichtend und muss mindestens einmal durchgeführt werden. Erst danach kann die Prüfung stattfinden. Diese wird ebenfalls in den Paragrafen der Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen geregelt und umfasst 60 Fragen, von den 45 richtig zu beantworte sind.

Erst danach können Sie bei den unteren Fischereibehörden den Angelschein beantragen. In der Regel vergehen einige Tage, bis dieser per Post zugeschickt wird. Die Kosten belaufen sich insgesamt um die 200 Euro. Zuletzt, das ist ebenso im Bereich der Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen geregelt, muss die Erlaubniskarte erworben werden. Diese berechtigt Sie an einem bestimmten Gewässer, zeitlich befristet Angeln zu dürfen. Die Karten erhalten Sie ebenfalls bei den Fischereibehörden, dem Angelverein oder auch dem Tourismusbüro.

Die Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen erlauben mittlerweile auch das Nachtangeln. Hierzu muss vielerorts jedoch eine gesonderte Genehmigung erworben werden. Gleichzeitig wird festgehalten, wann welche Fische zu schonen sind und welche Mindestgröße diese überhaupt haben müssen. Sind die Exemplare kleiner, darf ein Fang nicht erfolgen. Werfen Sie bitte immer zuvor ein Blick in die Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen.

Wo lohnt es sich in Nordrhein-Westfalen

Wer seinen Angelschein hat und sich an die Fischereigesetze Nordrhein-Westfalen hält, kann nun fortan sein Leben als Angler in allen Zügen genießen. Das Münsterland gilt dabei als das Paradies. In den Seen, Bächen und Flüssen finden sich Forellen, Äschen, Hechte, Zander, Barsche, Rotaugen, Schleien, Karpfen und über 30 weitere Arten. Ebenso verlocken die fast 70 Talsperren in ganz NRW zu einem romantischen Angelvergnügen.

Wer seinen Fokus auf den Kanal wirft, ist hier gut aufgehoben:

– Dortmund-Ems-Kanal
– Rheine-Herne-Kanal
– Datteln-Hamm-Kanal
– Wesel-Datteln-Kanal

In den Kanälen lassen sich vor allem Rotaugen, Brassen, Zander, Aale und Karpfen finden. Tageskarten können Sie direkt bei den Angelvereinen oder den Tourismus-Büros erhalten.


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