Fischereigesetze Niedersachsen

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Auch die Fischereigesetze Niedersachsen regeln die Fischwilderei streng. Wer dagegen verstößt, muss im besten Fall mit Ermahnungen rechnen. Im schlimmsten Fall sogar mit Geld- oder Freiheitsstrafen. Interessant ist dabei, dass viele Angler die Fischereigesetze Niedersachsen gar nicht kennen. Das liegt meistens dann vor, wenn kein Angelschein vorliegt. Doch genau dann ist ein deutlicher Verstoß vorliegend, der sogar strafrechtlich hart geahndet wird.

Juristisch sprechen wir dabei von Fischwilderei. Der Fortgang ist immer derselbe. Es erfolgt eine Anzeige, bezogen auf die Fischereigesetze Niedersachsen. Mit Glück wird das Strafverfahren vor dem Termin beim Amtsgericht gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt. Andernfalls wird das Hauptverfahren eröffnet und der Angeklagte wird vor dem Schöffengericht zu einer Freiheitsstrafe (auf Bewährung) verurteilt. Das gesamte Angelgerät wird dabei sogar eingezogen. Fischwilderei kann also recht teuer werden.

Zu beachten ist auch, dass in den letzten 5 Jahren die Fischereigesetze Niedersachsen besonders stark kontrolliert werden. Es muss aber nicht immer Fischwilderei sein. Wer ohne Angelschein an einem privaten Gewässer angelt, kann wegen Diebstahl angeklagt werden. Die Strafen sind identisch. Der Fischereischein reicht aber alleine nicht aus. So besagen die Abschnitte im Fischereigesetze Niedersachsen auch, das eine Erlaubniskarte unbedingt vorhanden sein muss. Nur damit erwerben Sie das Recht, an einem bestimmten Gewässer für eine befristete Zeit überhaupt angeln zu dürfen. Beide Dokumente müssen dabei getragen werden. Andernfalls kann schon deshalb ein Verstoß gegen die Fischereigesetze Niedersachsen vorliegen.



Gültiger Angelschein ist Pflicht

Wer nicht gegen die Fischereigesetze Niedersachsen verstoßen oder sogar wegen Fischwilderei angeklagt werden möchte, sollte darauf achten. Der Angelschein kann gegen eine kleine Gebühr direkt bei den unteren Fischereibehörden ausgestellt werden. Dafür müssen Sie einen Sachkundenachweis vorzeigen. Der Weg dorthin ist ein wenig aufwendiger und beginnt zunächst mit einem Vorbereitungskurs. Ungefähr 35 Stunden sind dabei zu absolvieren.

Danach steht die große Fischereiprüfung bevor. Diese erfolgt schriftlich und kann teilweise sogar in bestimmten Lokalen über den Computer durchgeführt werden. Der Ablauf ist im Bereich der Fischereigesetze Niedersachsen aber genauestens geregelt. So sind 60 Fragen aus 5 – 6 Themengebieten innert 90 Minuten zu beantworten. Wie bei der Führerscheinprüfung können Sie aus je 3 möglichen Antworten die richtige ankreuzen.

Bestanden haben Sie, wenn 45 Punkte der Richtigkeit entsprechen. Ist das der Fall, erlauben die Fischereigesetze Niedersachsen nun den Antrag auf einen staatlichen Angelschein. Erst wenn dieser vorliegt, darf das Hobby ausgeführt werden. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei den Fischereibehörden vor Ort und den jeweiligen Angelvereinen.

Wo lohnt sich das Angeln

Niedersachsen ist reich an Fischgebieten. In dem gesamten Bundesland finden Sie wunderbare Möglichkeiten für kurze oder längere Abenteuer. Die Elbe ist dafür ein bevorzugtes Gebiet. Vielerorts ist mittlerweile auch das Nachtangeln erlaubt. Dafür ist jedoch unter Umständen eine gesonderte Genehmigung zu erwerben. Blicken Sie zuvor immer in die Fischereigesetze Niedersachsen und informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden.

Ein kleiner Geheimtipp ist das Timmeler Meer. Zander und Aal gibt es hier satt. Unser Tipp: Direkt am Timmeler Meer gibt es zahlreiche Ferienhäuser, die tageweise angemietet werden können. Mit einem eigenen Steg vor dem Haus macht das Angeln besonders viel Spaß!



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