Fischerprüfung Sachsen

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Um in Sachsen grenzenlos Angeln zu können und sich entspannt dem Hobby hinzugeben, sind unterschiedliche Voraussetzungen zu erfüllen. Grundlage für den Angelschein ist die Fischerprüfung Sachsen. Für diese müssen Sie zunächst einen Vorbereitungskurs absolvieren.

Bitte beachten Sie, dass der Angelschein eine öffentlich-rechtliche Genehmigung für das Fischen generell ist. Dementsprechend müssen Sie über die nötigen Mindestkenntisse verfügen. Als Sachkundenachweis gilt daher die Fischerprüfung Sachsen. Bereits seit dem Jahr 1993 sind hierfür die Prüfung und der staatliche Angelschein vorgeschrieben. Dieser kann nur personengebunden ausgestellt werden.

Haben Sie die Fischerprüfung Sachsen bestanden, können Sie sich entweder für eine mehrjährige Ausstellung oder auf Lebenszeit entscheiden. Zusätzlich besteht eine gesonderte Möglichkeit für behinderte Personen. Diese können auf Antrag von der Fischerprüfung Sachsen entbunden werden. Zugang zum Test erhält grundsätzlich jeder, der älter als 16 Jahre ist.

 

Fischerprüfung Sachsen – Vorbereitung

Um überhaupt an der Fischerprüfung Sachsen teilnehmen zu können, müssen Sie zunächst einen Vorbereitungskurs absolviert haben.

Sollten Sie später den Test nicht bestehen können, haben Sie die Möglichkeit, erneut zu einem anderen Zeitpunkt die Fischerprüfung Sachsen neu abzulegen. Der Vorbereitungskurs muss dafür nicht wiederholt werden. Der Test kann nur schriftlich beantragt werden. Das sollte jedoch immer frühzeitig erfolgen, da die Nachfrage von Jahr zu Jahr wächst.

Der Vorbereitungskurs zieht sich über 30 – 40 Stunden. Je nach Anbieter kann der Lehrgang dabei über mehrere Wochen oder in einem Blockmodus (wenige Tage hintereinander oder an einem Wochenende) besucht werden. Behandelt werden hierbei folgende Schwerpunkte:

– Allgemeine Fischkunde
– Spezielle Fischkunde
– Gewässerkunde
– Gerätekunde
– Gesetzeskunde

Die Fischerprüfung Sachsen enthält in der Regel 60 Fragen, von denen 45 richtig beantwortet werden müssen, um bestehen zu können. 90 Minuten verbleiben Ihnen für die richtige Beantwortung, wobei 3 mögliche Antworten jeweils zur Verfügung stehen. Ein Muster für die Fischerprüfung Sachsen können Sie direkt hier einsehen. Die Fragen und die Reihenfolge ändern sich jedes Jahr nur geringfügig.

Haben Sie die Prüfung bestanden, können Sie nun den Fischereischein beantragen.
Nach Zahlung der Gebühr wird der Angelschein ausgedruckt und an Ihre Postanschrift gesandt. Mittlerweile kann die Fischerprüfung Sachsen auch online in speziellen lokalen erfolgen.

Nach der Prüfung

Wer nun die Fischerprüfung Sachsen bestanden hat und seinen staatlichen Angelschein in Händen hält, kann das Leben als Angler jetzt in vollen Zügen genießen. Immerhin reizen viele Gewässer im Bundesland zu einem kurzen oder langen Abstecher. Ganz besonders reizvoll ist die Talsperre in Pöhl. Mit 425 ha bietet das südsächsische Vogtland ein wahres Paradies.

Auch an den Talsperren Eibenstock und Kodersbach fühlen sich Hecht, Zander und andere Raubfische so richtig wohl. Der 600 ha große Stausee in Bautzen liegt nördlich der Stadt und hat eine Wassertiefe bis zu 14 Metern. Der Stausee gilt als besonders Fischreich. Wer seinen Fokus auf Silberkarpfen geworfen hat, kann sich dafür an den Groß Leuthener See begeben. 121 ha und große Schilfgürtel machen das Angeln am See zu einem romantischen Abenteuer.

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