Angelschein Sachsen

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Seit der Wiedervereinigung hat sich das Bundesland Sachsen zu einem Geheimtipp für Angler gemausert. Reiche Fischbestände, wundervolle Landschaften und Gewässer, die sich überall in der Landschaft ziehen, reizen zu einem ausgedehnten Vergnügen. Der Angelschein Sachsen sollte dabei aber besser nicht vergessen werden. Denn ohne diesen kann das Vergnügen schnell zu einem teuren Spektakel werden. Dem Gesetz nach ist der Angelschein Sachsen grundsätzlich immer dann dabei zu führen, wenn Sie eine Angel in der Hand haben. Sie müssen sich also jederzeit auf Nachfrage mit dem Fischereischein, so wie dieser ebenfalls gerne bezeichnet wird, ausweisen. Das gilt übrigens auch dann, wenn Sie mit der ganzen Familie angeln wollen. Jeder, der sich dann beteiligt, muss über einen Angelschein Sachsen verfügen.

In der Regel ist der Antrag aber problemlos möglich. Zuständig hierfür sind die Fischereibehörden. Zusätzliche Tipps und Auskünfte dazu geben gerne auch die ortsansässigen Angelvereine. Die Voraussetzungen für den Angelschein Sachsen haben wir im nachfolgenden Leitfaden einmal kurz aufgeführt.



Angelschein Sachsen – So bekommen Sie ihn

Bevor Sie den Antrag bei der Fischereibehörde stellen können, benötigen Sie einen Sachkundenachweis. Dieser Nachweis ist für den Angelschein Sachsen erforderlich und kann generell nur über eine Fischereiprüfung erbracht werden. Bei dieser Prüfung wird Ihre Sachkunde unter anderem zu folgenden Themen abgefragt: Rechts-, Fisch-, Geräte- und Gewässerkunde. Dabei handelt es sich um 60 Fragen, die sich auch direkt auf den Angelschein Sachsen beziehen. Um zu bestehen, müssen mindestens 45 dieser Fragen richtig beantwortet werden können. Das schaffen 92 Prozent bereits im ersten Durchgang. Vorbereiten können Sie sich für die Fischerprüfung über einen speziellen Lehrgang. Dieser dreht sich um den Angelschein Sachsen. Ausgeführt wird dieser häufig vom Angelverein selbst oder anderen Personen/Institutionen. Genaueres dazu können Sie direkt bei der Fischereibehörde erfragen. Auch der Kurs ist eine Voraussetzung für den Angelschein Sachsen. Im Grunde spaltet sich der Ablauf in 3 Schritte.

Ihre Schritte zum Angelschein Sachsen
1. Lehr Kurs Teilnahme (Kosten ungefähr 70 – 140 Euro)
2. Fischereiprüfung für den Angelschein Sachsen (ca. 50 Euro)
3. Bei Erfolg Aushändigung (eventl. ist zusätzliche Fischereiabgabe zu zahlen).

Der Lernkurs für die Fischereiprüfung zieht sich über 30 Stunden. Vermittelt werden die wichtigsten Punkte für die Sachkunde zum Angelschein Sachsen. Danach kann es dann sofort zur Prüfung gehen.

Kinder und Angelschein Sachsen

Unter 10 Jahren dürfen Kinder nicht angeln und nur erwachsenen Personen (die über einen Angelschein Sachsen verfügen) assistieren. Zwischen dem 10. – 16.Lebensjahr kann dann ein Mini Angelschein Sachsen erworben werden. Eine Prüfung ist nicht notwendig. Geangelt werden darf dann nur in Begleitung einer erwachsenen Person. Erst ab dem 14. Lebensjahr kann ein vollwertiger Angelschein Sachsen beantragt werden. Die Fischereiprüfung ist hierbei abzulegen.

Die Ausstellung erfolgt entweder für 1, 3 oder 5 Jahr/en und kann nach Ablauf ohne erneute Prüfung verlängert werden.


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